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Schulsanitätskonzept

Allgemeines:

Allgemeines:

Der Schulsanitätsdienst an unserer Schule wurde 2012 ins Leben gerufen und hat sich zu einem festen Bestandteil des Sicherheitskonzepts am GZE entwickelt. Neben den regelmäßig in Erster Hilfe weitergebildeten Lehrkräften sind es vor allem die gut ausgebildeten Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter, die im Ernstfall durch ihr Handeln die Betreuung und Versorgung verunfallter Personen mit übernehmen.

Die Schulsanitäter/Innen, die sich regelmäßig in der Schulsanitäts-AG treffen, sehen sich in ihrem Wirken nicht nur als Ersthelfer sondern wissen, dass sie durch ihre Tätigkeit in vielfältiger Weise die zentralen Werte und leitenden Ziele unserer Schule unterstützen. In den AG-Treffen, die oft mit der Unterstützung durch Ausbilder vom Deutschen Roten Kreuz stattfinden, lernen die Schulsanitäter/Innen auch, sich in andere Menschen einzufühlen, für sich und den Mitmenschen Verantwortung zu übernehmen und – sowohl im Team als auch eigenverantwortlich – nach Beurteilung der entscheidenden Faktoren und Bedingungen, Entscheidungen zu treffen und zu handeln.

Durch ihr Engagement tragen die Schulsanitäter/Innen ebenfalls zur Verbesserung des sozialen Klimas am GZE bei und dienen sicherlich einigen Mitschülern als gute Vorbilder. Darüber hinaus fördern sie das Zusammenleben an unserer Schule, denn die Mitwirkenden der Schulsanitäts-AG kommen selbstverständlich von beiden Standorten unserer Schule und bei ihnen handelt es sich sowohl um SEK I als auch SEK II Schüler/Innen.

Für die Schülerinnen und Schüler, die die Ausbildung durchlaufen und die es gelernt haben, Mitmenschen in Notlagen zu helfen, stellt der Schulsanitätsdienst eine enorme Zunahme ihrer persönlichen, sozialen, aber auch fachlichen Kompetenzen dar und kann für einige auch ein erster Schritt für das Ergreifen eines medizinischen Berufes sein.

Teilnahme an der Sanitäts-AG:

Teilnahme an der Sanitäts-AG:

Die Teilnahme an der AG steht allen Schülerinnen und Schülern offen. Eine zweitägige Ausbildung durch das DRK zum Ersthelfer erscheint aber erst ab Klasse 7 sinnvoll, da mit dieser Ausbildung die Übernahme bestimmter Verpflichtungen einhergeht. Die wichtigste Pflicht der ausgebildeten Ersthelfer besteht in der Übernahme regelmäßiger Dienste als Schulsanitäter/In. Während dieser Zeit sind die Diensthabenden von der 1. – 6. Stunde über ihre Diensthandys von der Verwaltung und auch von jeder Lehrkraft an beiden Standorten durchgehend – also auch in den Pausen – zu erreichen, und können zur Unterstützung notwendiger Erste-Hilfe-Maßnahmen herangezogen werden.

Obwohl sich die ausgebildeten Schüler/Innen offiziell nur für ein Jahr zu diesem Dienst verpflichten, ist eine längere Dienstzeit wünschenswert. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die ersten Schulsanitäter/Innen oft erst mit dem Abitur die Sanitäts-AG verlassen und auch die zweite Generation unterstützt die AG jetzt teilweise im dritten Jahr, so dass die neu ausgebildeten Ersthelfer von deren Wissen und deren Erfahrungsschatz profitieren können und eine hohes Maß an Kontinuität bei den Tätigkeiten der Schulsanitäter/Innen gewährleistet ist.

Schulische Aktivitäten:

Schulische Aktivitäten:

Der Schulsanitätsdienst an beiden Standorten bildet den Schwerpunkt unserer Aktivitäten im Schulalltag am GZE. Sowohl in Edewecht als auch in Bad Zwischenahn üben immer zwei Schülerinnen und Schüler gleichzeitig ihren Dienst aus. Neben vielen praktischen Überlegungen ermöglicht es dieser Doppeldienst, dass auch neu ausgebildete, relativ unerfahrenen Schüler/Innen mit der Unterstützung einer erfahrenen Ersthelferin sehr gut an ihre Tätigkeit herangeführt werden können und zu verlässlichen Schulsanitätern angeleitet werden.

Über diesen Dienstalltag hinaus gibt es am GZE aber zusätzliche Veranstaltungen, die auf die Unterstützung des Schulsanitätsdienstes angewiesen sind. Der Schuljahreskalender weist jährlich wiederkehrende Veranstaltungen auf, bei denen sich die Schulsanitäter/Innen um größere und kleinere Blessuren kümmern. Diese Veranstaltungen finden teilweise auf dem Schulgelände statt (Schulspielrunde; Sport- und Spielefest von HS, RS und Gy), sind aber häufig auch an außerschulische Orte ausgelagert. Vor allem beim Tamiga Sponsorenlauf und bei Veranstaltungen im Park der Gärten ist die Unterstützung durch die Schulsanitäter/Innen mittlerweile unverzichtbar.

Es hat sich gezeigt, dass einige besonders geeignete Schulsanitäter/Innen auch bei einmaligen schulischen Großveranstaltungen die professionellen Sanitäter vom DRK sinnvoll unterstützen und durch ihre Arbeit entlasten können. Sowohl der Sponsorenlauf zum Bau des Ruderhauses, als auch die vielen unterschiedlichen Aktivitäten bei der Ruderhauseinweihung sind vom Schulsanitätsdienst optimal begleitet worden.

Außerschulische Aktivitäten:

Außerschulische Aktivitäten:

Regelmäßige AG-Treffen, Sanitätsdienste und die Betreuung von Schulveranstaltungen bestimmen zwar den Alltag der Schulsanitäter/Innen, aber es sollte auch die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Schulsanitätsdiensten und Jugendrotkreuzdiensten bestehen. Diese Kontakte werden bei unterschiedlichen Wettbewerben gepflegt.

In Wettkampfsituationen lernen die Schulsanitäter/Innen außerdem, sich in einer Stresssituation zu behaupten, ihr medizinisches Wissen unter erschwerten Bedingungen anzuwenden und ihre sozialen Kompetenzen für ihr Team einzusetzen. Gerade die beiden letzten Kompetenzen werden bei Wettkämpfen des Jugendrotkreuzes regelmäßig geschult. Der Schulsanitätsdienst nimmt deshalb an DRK Wettbewerben auf Kreis- oder Bezirksebene, und hat es im Jahr 2015 sogar geschafft, die DRK Juroren so von ihren Fähigkeiten zu überzeugen, dass sie die GZE Mannschaft zum Landessieger aller Schulsanitätsdienste ernannten.

Im selben Jahr hat es eine der zwei teilnehmenden GZE Mannschaften auch geschafft, beim Wettbewerb „Erste Hilfe – Hand aufs Herz“ des Senators für Gesundheit der Stadt Bremen erfolgreich zu sein. Bei diesem Wettbewerb, bei dem wir zwei von über 100 teilnehmenden Mannschaften stellten, errangen die erfahrenen Ersthelfer/Innen des GZE den geteilten zweiten Platz. Als Preis gab es eine Führung durch das Weserstadion inkl. Wuseumsbesuch (Besuch des Werder Bremen Museums); selbstverständlich haben daran alle Teilnehmer der Schulsanitäts-AG im Herbst 2015 teilgenommen.

In den kommenden Jahren sollen auch diese Aktivitäten beibehalten werden, denn es hat sich gezeigt, dass durch diese, in Mannschaftsform ausgetragenen, Wettbewerbe viele gruppendynamische Prozesse initiiert werden.

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