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Schüler helfen Schülern

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Das Projekt "Schüler helfen Schülern" bietet die Möglichkeit, dass leistungsstärkere Schüler (Jahrgang 9-12)  leistungsschwächeren Mitschülern (Jahrgang 5-9) in Absprache mit Lehrkräften ihre fachliche Hilfe anbieten. Das führt dazu, dass Schüler der unterschiedlichen Jahrgangsstufen gefördert und gefordert werden.

So erhalten Schüler der Jahrgänge 5-9 bei Leistungsschwächen aus unterschiedlichen Gründen (wie z.B. Krankheit, Schulwechsel etc.) zusätzlich zum Fachunterricht fachliche Unterstützung von fachkompetenten Mitschülern höherer Jahrgänge. Diese stehen in Kontakt mit der jeweiligen Fachlehrkraft und informiert sich über den individuellen Förderbedarf.

Andererseits fordert der Unterricht die Schüler ab Jahrgang 9, die als Kursleiter die Teilnehmer aus den unteren Jahrgängen unterstützend betreuen, sowohl in fachlicher, als auch in pädagogischer und methodischer Hinsicht. Sie vermitteln daher nicht nur Wissen, sondern werden während ihrer Tätigkeit selbst betreut und in mehreren Modulen zu "Lernbegleitern" qualifiziert.

Das Projekt ist durch die Stärkung des Selbstvertrauens aller Teilnehmenden auf die Vermittlung von Fachkompetenz wie auch 'Lebenskompetenz' (vgl. Lions-Quest: "erwachsen werden", "Erwachsen handeln") ausgerichtet.

Regelungen für Teilnahme und Durchführung:

Regelungen für Teilnahme und Durchführung:

  • Die Fördergruppen bestehen in der Regel aus drei Schülern aus möglichst derselben Lerngruppe. Dadurch kann schnell eine einvernehmliche Regelung bzgl.der Inhalte des Kurses gefunden werden. Die Gruppenbildung wird deutlich vereinfacht, wenn sich gleich drei Schüler gemeinsam anmelden und so eine Gruppe bilden.
  • Teilnehmen können in der Regel Schüler der Jahrgänge 5 bis 9, deren Leistung im letzten Jahres- bzw. Halbjahreszeugnis in einem bestimmten Fach mit "ausreichend", "mangehaft" oder "ungenügend" bewertet wurde.
  • Für Kursteilnehmer im Jahrgang 5 gelten offenere Regelungen (individuelle Absprachen).
  • In der 2. Fremdsprache im Jahrgang 6 wird das aktuelle Leistungsbild betrachtet.
  • Die Belegung eines Kurses in Rechtschreibung/Grammatik ist unabhängig von Zensuren und sollte in Absprache mit der Fachlehrkraft Deutsch erfolgen.
  • Die Kurse finden in der Regel einmal wöchentlich von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr in den Räumen des GZE in Bad Zwischenahn bzw. in Edewecht statt.
  • Weitere Informationen sind einem Informationsblatt für Schüler und Eltern zu entnehmen.
  • Anmeldungen für die Teilnahme an einem Kurs erfolgen in der Regel zu Beginn eines Schulhalbjahres. Die für die Koordination der Kurse relevanten Daten sind auf einem entsprechenden Anmeldeformular zu vermerken.
  • Schüler, die sich bereit erklären, als Kursleitung tätig zu sein, füllen das Formular "Anmeldung als Kursleiter" aus und geben dies frsitgerecht bei Frau Dr. I. Michel (Mil) ab, die für die Koordination der Kurse zuständig ist.

Qualifizierung:

Qualifizierung:

Die Schülerinnen und Schüler, die einen Kurs anbieten, werden in ihrer Tätigkeit fachlich betreut und pädagogisch qualifiziert.

Die fachliche Bertreuung geschieht dadurch, dass die Kursleitungen die Namen der Fachlehrkräfte erhalten, die die Kursteilnehmer in dem 'Nachhilfefach' unterrichten. Um die Nachhilfe effektiv und möglichst individuell zu gestalten, werden die Kursleitungen angehalten, umgehend mit den Fachlehrkräften Kontakt aufzunehmen und im weiteren Verlauf aufrecht zu erhalten. Auf diese Weise kann der individuelle Leistungsstand und der aktuellen Förderbedarf besprochen und ein zielgerichtete Form der Nachhilfe in die Wege geleitet werden. Durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit der Fachlehrkraft und der Kursleitung erfolgt zugleich auch eine Art der fachlichen Betreuung der Kursleitungen, falls fachspezifische Probleme geklärt werden müssen.

Pädagogisch werden die Kursleitungen in mehreren Blockveranstaltungen zu so genannten 'Lernbegleitern' qualifiziert. In der Qualifizierung, die etwa 10 Zeitstunden umfasst, werden fachübergreifende Aspekte des Lernens und Lehrens behandelt. So tauschen sich die Kursleitungen im Gespräch über eigene Erfahrungen bei der Vermittlung von Fachwissen aus. Dadurch werden i.d.R. Stärken und Schwächen der eigenen Lehrtätigkeit deutlich, aber auch Merkmale  (weniger) guten Unterrichts. Auf Grundlage dieser Erfahrungen erhalten die Schüler Informationen über die Funktion des Gehirns ("Wie lernt man richtig?/ Was passiert beim Lernen?") ebenso wie über zentrale Fragen der Pädagogik ("Wie lehrt man richtig?/ Wie gestaltet man guten Unterricht?"). Letzteres ist für die Kursleitungen erfahrungsgemäß von sehr hohem Interesse, weil sie mittlerweile nicht mehr auschließlich als 'Konsumenten' sondern auch als 'Dienstleister' (Nachhilfetätigkeit gegen Bezahlung) regelmäßig mit Fragen der Pädagogik konfrontiert sind.

Als Teil der Ausbildung der Kursleitungen zu 'Lernbegleitern' wird neben den fachübergreifenden Modulen der Lernpsychologie und Pädagogik auch ein fachspezifischer Block angeboten: Dabei erhalten die Schüler je nach Nachhilfefach von Fachlehrkräften Antworten auf Fragen bzgl. der angemessenen Aufarbeitung fachlicher Defizite (Vokabelarbeit, Vermittlung von Rechtschreibregeln, ...) und Hilfen für die Erarbeitung/Aufarbeitung von Materialien. Dies ergänzt die bereits angesprochene fachliche Betreuung der Kursleitungen.

 

 

Information, Dokumentation, Evaluation:

Information, Dokumentation, Evaluation:

 Das Förderkonzept des GZE lebt durch die Akzeptanz durch alle Beteiligten:

Die Eltern der 5., 7. und 9. Klassen werden zu Beginn eines jeden Schuljahres im Rahmen eines allgemeinen Elternabends über das Projekt "Schüler helfen Schülern" informiert. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6-12 erhalten zu Beginn des Schuljahres mündlich und/ oder via Iserv allgemeine Informationen zum Projekt und erfahren, wie sie sich als Kursteilnehmende bzw. als Kursleitung anmelden können. Eine Zusammenfassung aller Informationen incl. der Möglichkeit, die Anmeldebögen herunterzuladen, wird über die Schulhomepage gewährleistet. Im Verlauf des Schuljahres besteht für Erziehungsbereichtigte, SuS und Lehrkräfte zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, die Angebote des Projekts zu nutzen. Abhängig von Angebot und Nachfrage werden kurzfristig Kurse eingerichtet bzw. erweitert. Die Kurse bestehen aus höchstens drei Teilnehmenden eines Jahrgangs und einer Kursleitung.

Um ein hohes Maß an Effektivität der Nachhilfe zu erhalten, stehen i.d.R. alle Beteitligten regelmäßig in Kontakt. Die für das Projekt verantwortliche Frau Dr. I. Michel (Mil) vermittelt Teilnehmer und Kursleitung in Rücksprache mit den Erzeihungsbereichtigten und gibt die Information über den Nachhilfekurs an die Fachlehrkräfte der Teilnehmer weiter. Die Kursleitung und die Fachlehrkraft sollten sich darüber austauschen, welcher individuelle Förderbedarf bei den einzelnen Kursteilnehmern besteht. Im Falle einer gelingenden Kommunikation zwischen den Beteiligten kann die Nachhilfe den unterrichtlichen Lehr- und Lernprozess unterstützen und sowohl der Förderung der Kursteilnehmer als auch der Forderung der Kursleitungen zugute kommen. Die Leitung eines Kurses wird in den ILE-Bögen vermerkt und durch einen Zeugniseintrag dokumentiert.

Um die Qualität des Projekts zu sichern und ggf. steigern zu können, wird unter allen Kursleitungen in jedem Schuljahr eine anonyme Abfrage zu den Ausbildungsmodulen und der Nachhilfetätigkeit durchgeführt und ausgewertet. Im Rahmen der Gesamtkonferenz wird regelmäßig Bericht erstattet.

Finanzierung:

Finanzierung

Die finanzielle Abwicklung des Projekts liegt bei Kursen mit mehreren Teilnehmenden beim Förderverein: Sobald die Vermittlung zwischen einer Kursleitung und zwei/ drei Teilnehmenden zustandegekommen ist, wird ermittelt, wie viele Schulwochen bis zum Ende des laufenden Schulhalbjahres, in denen i.d.R. einmal 60 min Nachhilfe stattfindet, zur Verfügung stehen. Die Eltern bezahlen zu Beginn der Nachhilfe für das laufende Schulhalbjahr 4.- €/ 60 min an den Förderverein. Am Ende eines jeden Schulhalbjahres geben die Kursleitungen bei der für das Projekt zuständigen Frau Dr. I. Michel ein zu Beginn des Halbjahres ausgehändigtes Formblatt ab, welches die geleisteten Nachhilfestunden dokumentiert und durch Unterschrift bekräftigt. Der Förderverein überweist anschließend an die Kursleitungen 10.-/ 60 min.

Kontakt:

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Nachfragen bitte an Frau Dr. Imke Michel (mil@gze-ni.de)

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