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Das Umweltkonzept am GZE

  • Beschlossen im Schulvorstand und auf der Gesamtkonferenz im Mai 2008, aktualisiert im Oktober 2015

Rahmenbedingungen:

1. Rahmenbedingungen

1.1. UMWELTERZIEHUNG ALS BESTANDTEIL DES SCHULPROGRAMMS

Das Umweltkonzept in der vorliegenden Form ist Bestandteil des Schulprogramms des Gymnasiums Bad Zwischenahn – Edewecht (GZE).
Jedes neue Schulmitglied bekommt mit seinem Eintritt in die Schulgemeinschaft ein Exemplar des Umweltkonzepts ausgehändigt.
Es ist für alle Mitglieder der Schule verbindlich. Oberstes Leitmotiv des Konzepts ist es, durch Aufklärung Einsichten zu vermitteln und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die geeignet sind, nachhaltiges Handeln und Verhalten aller Schulmitglieder weiter zu entwickeln.
Die dem Konzept zu Grunde liegenden Gedanken sollten deshalb im Schulunterricht ihren Niederschlag finden.

1.2. FACHBEREICHSKONFERENZ „UMWELT AM GZE"

Um den besonderen Stellenwert der Umwelterziehung am GZE als übergeordneten Lehr- und Lernbereich hervorzuheben, wurde eine Fachbereichskonferenz „Umwelt am GZE" eingerichtet. Die Wahrnehmung der Aufgaben wurde einem Fachbereichskonferenzleiter übertragen. Der Fachbereichskonferenz gehören jeweils ein Vertreter der Fachkonferenzen der am GZE unterrichteten Fächer, je zwei gewählte Schüler- und Elternvertreter, der zuständige Koordinator und je ein Vertreter der Arbeitsgemeinschaften an, die sich mit Umweltthemen beschäftigen.

Wesentliche Aufgabe der Fachbereichskonferenz ist es, die Umsetzung und Einhaltung des Konzepts zu überwachen, die Weiterentwicklung zu betreiben, Arbeitsgruppen zu Umweltthemen einzurichten, die Arbeit der entsprechenden Gruppen zu koordinieren und der Umweltbildung durch Aktionen und Maßnahmen in der Schulöffentlichkeit Präsenz zu verleihen.
Die Vertreter der verschiedenen Schulfächer in der Fachbereichskonferenz „Umwelt am GZE" wirken in den jeweiligen Fachkonferenzen darauf hin, dass fachspezifische Umweltthemen in dem Stoffverteilungsplan des jeweiligen Faches hinreichend berücksichtigt werden.
Die Fachbereichskonferenzleitung ist Ansprechpartner für alle das GZE betreffenden Umweltfragen und ist bei Entscheidungen zu baulichen Maßnahmen, Renovierungsarbeiten, Ersatzbeschaffungen etc. mit einzubeziehen.
Auf der ersten Gesamtkonferenz eines jeden Schuljahres berichtet die Fachbereichskonferenzleitung über die Projekte im Bereich „Umwelt am GZE".

1.3. UMWELTETAT

Der Fachbereichskonferenz „Umwelt am GZE" wird ein eigenes Budget im Schuletat zugewiesen.

Umwelt und Schule:

2. Umwelt und Schule

2.1 UMWELTERZIEHUNG IM UNTERRICHT

Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer verpflichten sich, die für ihr Fach relevanten Umweltthemen zu behandeln.
Sie prüfen darüber hinaus jeweils, ob die curricularen Vorgaben des Faches über Umwelt bezogene Inhalte erreicht werden können und geben diesen – wenn möglich – den Vorzug.
Es sollte weiterhin geprüft werden, ob sich der Unterricht zu einzelnen Themen bzw. entsprechend den Vorschlägen der Fachbereichskonferenz „Umwelt am GZE" als Projektarbeit fach- bzw. lerngruppenübergreifend organisieren lässt.
Interessierten Schülern wird über den planmäßigen Unterricht hinaus die Möglichkeit geboten, an Arbeitsgemeinschaften zu Umweltthemen teilzunehmen.
Für diese Arbeitsgemeinschaften werden bevorzugt Lehrerstunden zur Verfügung gestellt.

2.1.1 MATERIALIEN ZU UMWELTTHEMEN

Viele Materialien für Umwelt bezogene Themen stehen bereits zur Verfügung: z. B. Messgeräte für den Stromverbrauch, für Temperaturmessungen und Beleuchtungsmessungen; eine Sonnenkollektor-Modellanlage, ein Photovoltaik-Koffer, eine PC-gestützte Wetterstation, Fachbücher, Unterrichtsmaterialien, Broschüren, Videos und DVD's zum Thema. In den Schulbibliotheken befindet sich Literatur zu Umweltthemen.
Die Fachbereichskonferenz ergänzt regelmäßig den Bestand mit entsprechendem Material.

2.1.2 INFORMATION DER SCHULÖFFENTLICHKEIT

In den Pausenhallen befinden sich „Schwarze Bretter" für Umwelt - Informationen. Die Gestaltung der Bretter obliegt der Fachbereichskonferenz.

2.2 UMWELTERZIEHUNG IM AUßERUNTERRICHTLICHEN SCHULLEBEN

Außerunterrichtliche Aktivitäten bieten viele Gelegenheiten, Umwelterziehung zu betreiben, z. B. bei Klassen-, Kurs- oder Schulfahrten und anderen Schulveranstaltungen.

2.2.1 KLASSEN-, KURS- UND SCHULFAHRTEN

In der Mittelstufe werden in der Regel Reiseziele in der näheren Umgebung gewählt.
Bei der Planung von Oberstufenfahrten sollte bei jeder Fahrt genauestens geprüft werden, ob der erwünschte Lernerfolg nicht mit einem näher gelegenen Reiseziel erreicht werden kann.
Während der Fahrten sollte mindestens ein Mal ein spezifischer Umweltaspekt der bereisten Region thematisiert werden.
Grundsätzlich sollte der Benutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel Vorrang gewährt werden.

2.2.2 SCHULVERANSTALTUNGEN

Bei Schulveranstaltungen ist schon in der Planung darauf zu achten, dass die Veranstaltung möglichst Ressourcen schonend durchgeführt werden kann. Die Planungsgruppe achtet darauf, dass der Energieeinsatz gering gehalten wird und dass möglichst wenig Abfall anfällt.
Bei Schulveranstaltungen mit Verköstigung ist das Angebot unter den Gesichtspunkten der Abfallvermeidung und einer gesunden Ernährung zu prüfen.

Maßnahmen zur Umwelterziehung:

3. Maßnahmen zur Umwelterziehung:

3.1 EINSPARUNG VON RESSOURCEN

Im Zentrum steht das Einsparen von Ressourcen durch Verhaltensänderung. Alle Mitglieder der Schule sind aufgefordert, durch ihr alltägliches Verhalten zum schonenden Umgang mit Ressourcen beizutragen und andere dafür zu gewinnen.
Jedes Mitglied der Schulgemeinschaft ist verpflichtet darauf zu achten, dass sparsam mit Wärmeenergie, elektrischer Energie und Wasser und Papier umgegangen wird und ist gefordert, von anderen ggf. angemessene Verhaltensweisen zu verlangen.
Um das Einsparpotenzial zu erfassen, soll eine Arbeitsgruppe die Verbrauchszahlen von Wasser, Strom, Gas, Papier und das Abfallvolumen erfassen und jährlich am Tag der Umwelt dokumentieren. Mit Blick auf die globalen Auswirkungen unseres Handelns wird eine Bilanzierung der Kohlenstoffdioxid-Emission angestrebt.
Auf der Grundlage dieser Zahlen entwickelt sie Strategien zur Senkung des Verbrauchs.
Der Schulleiter verhandelt mit dem Schulträger, welcher Anteil des Gegenwerts der Einsparungen dem Schuletat zur besonderen Verwendung zufließen kann.
Zu Ressourcen schonenden Verhaltensweisen gehören ebenso der schonende Umgang mit dem Mobiliar und die Vermeidung von Abfällen.
Um eine wesentliche Verringerung des Abfallvolumens am GZE zu erreichen, verzichtet jedes Schulmitglied möglichst auf Produkte in Einwegverpackungen oder Produkte, die nur für den Einmalgebrauch (z. B. Batterien usw.) gedacht sind. Der Verwendung von Brotdosen und dauerhaften Trinkgefäßen ist Vorrang zu gewähren.

3.2 ORDNUNGSDIENST

Der Schülerrat des GZE erklärt sich bereit, in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Fachbereichsleiter und dem Hausmeister einen von der Schülerschaft wahrzunehmenden Dienst zu organisieren, der mitverantwortlich darauf achtet, dass sparsam mit Energie und Wasser umgegangen wird und dass die täglich anfallenden Abfälle sachgerechter Entsorgung zugeführt werden.
Diesbezügliches Fehlverhalten von Schulmitgliedern wird als Verstoß gegen die Schulordnung gewertet.

3.3 PFLEGE UND UMGESTALTUNG DES SCHULGELÄNDES

Zur Pflege des Schulgeländes wird auf den Einsatz umweltbelastender Stoffe verzichtet.
Teile des Schulgeländes sollen unter ökologischen Gesichtspunkten umgestaltet werden. Eine Arbeitsgruppe zur Umgestaltung des Innen- und Außenbereichs der Schule erarbeitet dazu Vorschläge, setzt sich mit dem Schulträger ins Benehmen und organisiert die Realisierung der Vorhaben.
Allen neuen Schulmitgliedern werden bei ihrem Eintritt möglichst auch die Umweltmaßnahmen auf dem Gelände gezeigt.

3.4. Kooperation mit außerschulischen Partnern

Die Kooperation mit außerschulischen Partnern sollte angestrebt werden. So findet für die 5. Klassen alljährlich in Zusammenarbeit mit dem Park der Gärten und dem Regionalen Umweltbildungszentrum Ammerland eine Rallye im Park der Gärten statt.

Mitwirkende an der Neufassung des Umweltkonzepts in alphabetischer Reihenfolge:
B. August, E. Dettmer, E. Gerken, I. Hahnemann, K. Müller.

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