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Sternsinger am GZE

Sternsinger am GZE 2019

 

Sternsinger helfen Kindern weltweit

Sternsinger beim Bundespräsidenten Foto Ralf Adloff / KindermissionswerkSternsinger am GZE 2019 in CafeteriaDie Sternsinger waren beim Bundespräsidenten, bei der Bundeskanzlerin - und am Montag auch am GZE!
Sieben mutige und engagierte Schülerinnen und Schüler der 6f haben, als Könige verkleidet, am Montag, 7.1.2019 Spenden gesammelt für die große Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder.
Insgesamt 9 von 17 Edewechter Klassen hatten im Vorfeld die Sternsinger zu sich eingeladen. Sie bekamen jeweils eine kurze Einführung und Erklärung von der begleitenden Lehrerin Christine Hermann, dann betraten die Sternsinger in ihren bunten Gewändern den Klassenraum.
In auswendig gelernten Gedichten stellten die „Könige" ihr doppeltes Anliegen vor: „Eure Gaben, die wir sammeln, sollen Kindern Zukunft geben. Und was wir zusammentragen, bringe Freude in ihr Leben." und „Gottes Segen euch geleite, durch das neue Jahr euch führ. Christus mansionem benedicat schreiben wir an diese Tür." Bei diesen Worten wurde der traditionelle Sternsinger-Segen 20*C+M+B*19 an die Tafel geschrieben.
Die katholische Tradition des Dreikönigssingens rund um den 6. Januar herum erinnert an den Besuch der „Heiligen Drei Könige" an der Krippe. In der Bibelgeschichte hatten Sterndeuter aus dem Morgenland dem neugebornen Jesus gehuldigt und drei Geschenke gebracht: Gold, Weihrauch und Myrrhe, alte Symbole für Königtum, Göttlichkeit und Menschlichkeit. Aufgrund der Zahl und des Wertes der Gaben hat der Volksmund aus den Weisen gleich mal drei Könige gemacht, und ihnen, passend zu den Buchstaben des Segens, die Namen Caspar, Melchior und Balthasar verpasst. Eigentlich bedeutet C+M+B „Christus mansionem benedicat", das heißt auf deutsch „Christus segne dieses Haus."
Sternsinger Aktionsplakat 2019Das Dreikönigssingen ist seit etwa 400 Jahre Brauchtum und ist daher im Jahre 2015 von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklärt worden. Die Sternsingeraktion als bundesweites Hilfswerk ist mit über 300.000 beteiligten Kindern und 2200 geförderten, weltweiten Kinderhilfsprojekten die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Weitere Informationen sowie einen sehenswerten Film mit Willi Weitzel findet man auf der Seite www.sternsinger.de
In diesem Jahr ist Peru das Schwerpunktland, und dort besonders die Arbeit mit und für behinderte Kinder. Die Inklusion dieser „einzigartigen" Kinder verdeutlicht das Motto der Sternsinger 2019: „Wir gehören zusammen!"
Wer wollte, konnte auch bei der Aktion am GZE eine kleine Spende in die herumgehende Spendenbox werfen, und viele Schüler und Lehrer hatten etwas Kleingeld am Kiosk übrig behalten: Unglaubliche 275,46 € kamen an diesem Tag am GZE zusammen!
So erlebten die Klassen durch den Besuch der Sternsinger nicht nur ein altes Kulturerbe, sondern auch, was man bewegen kann, wenn viele „kleine" Leute sich zusammentun. „Wir gehören zusammen!", das fühlten auch Christina, Emma, Neele, Stella, Jonas, Matthew, Stefan und ihre Religionslehrerin Christine Hermann in ihrer Sternsingergruppe. Zugleich haben sie mit ihrer Aktion gezeigt, dass Gemeinschaft von Jugendlichen nicht auf die eigene Klasse begrenzt ist, sondern weit über das GZE hinausgeht, verbunden mit allen Sternsingern in Deutschland, mit den Kindern in Peru und weltweit: „Wir gehören zusammen!"

God - one of us!

Weihnachtsgottesdienst der Jahrgänge 10-12

Jugendliche mit brennenden Kerzen in der Hand

Kerze Freude wird ausgepustet„Halt! Lösch deine Kerze aus!" - Erschrocken fahren die Gottesdienstbesucher am 21.12.2018 zusammen, als Simons Stimme beim Weihnachtsgottesdienst der Jahrgänge 10-12 durch die katholische Kirche St. Marien in Bad Zwischenahn donnert: „Lösch dein Licht aus, denn wo ist Friede, wirklicher Friede? – wo haben die Menschen Zeit und Verständnis füreinander? – Ihr braucht nicht erst auf die Kriegsschauplätze zu blicken. Schaut ins eigene Herz! Nichts nehmen wir ohne Widerstand hin, alles wird unter die Lupe der Lieblosigkeit genommen und kritisiert oder belächelt: die Menschen und ihre guten Absichten, das Können und der Erfolg anderer; die Parteien lassen kein gutes Haar aneinander und die Kirchen können sich nicht vertragen. Friede unter uns? – Lösch dein Licht!" Als er die Kerze in Johannas Hand auspustet, wird es merklich kälter in der Kirche...

Weihnachten neue Hoffnung neues LichtAuch Teresa hat schon Mias Kerze „Freude" ausgepustet und Veronicas Kerze „Vertrauen" liegt kalt in ihrer Hand. Nur Isabell kann ihre Kerze „Hoffnung" noch beschützen. Schon tritt Ben ans Mikrofon, um auch diese Kerze mit skeptischen Worten zu löschen, da wird er von Julia zurückgehalten: „Halt! Dieses Licht darf nicht ausgelöscht werden! ES KANN AUCH NICHT AUSGELÖSCHT WERDEN! Denn das Licht der Hoffnung hat Gott selbst angezündet! Und wollt ihr wissen wo? – Im Stall zu Bethlehem! Da ist Gottes Licht in unsere Welt gekommen: In Jesus ist Gott Mensch geworden, einer von uns."

An der Hoffnung, die damit in die Welt gekommen ist und die wir in jedem Jahr neu an Weihnachten feiern, an dieser Kerze der Hoffnung entzünden sich auch die Lichter von Vertrauen, Friede und Freude immer wieder neu.

Oberstufenchor im Weihnachtsgottesdienst

Während der Oberstufenchor unter der Leitung von Stefanie Herzig den Song „Flashlight" singt, sieht man manches nachdenkliche Gesicht bei den Schülerinnen und Schülern der Klassen 10-12. Sie hatten in diesem Gottesdienst am letzten Tag vor den Ferien schon einiges zu Denken bekommen: die kritische Anfrage an die Weihnachtsgeschichte, was das Kind in einem Kaff vor 2000 Jahren denn bitte mit uns heute zu tun habe; eine Meditation mit der eigenen Hand, zur Kernidee: Gott wird in Jesus anfassbar, wird Mensch; und schließlich den Song von Joan Osborne „What if God was one of us?"- auf deutsch: „Was, wenn Gott einer von uns würde?"

Gedanken, die zum Kern von Weihnachten führen sollen, zu der Botschaft „Gott wird Mensch".

Gedanken, die die Jugendlichen im Religionskurs Katholische Religion des Jahrgangs 11 unter der Anleitung ihrer Religionslehrerin Christine Hermann gesammelt hatten.

Team am AltarGemeinsam mit Pastoralreferentin Katja Waldschmidt von der katholischen Gemeinde St. Vinzenz-Palotti und mit Kreisjugendpfarrer Stefan Bohlen von der evangelischen Gemeinde Bad Zwischenahn lud der katholische Relikurs die Oberstufenschüler zum Nachdenken und zum gemeinsamen Gebet ein. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Daniel Gogolka an der Orgel und vom Oberstufenchor unter Leitung von Stefanie Herzig und unter musikalischer Mitwirkung von Thomas Dietze und Bernd Rach.

Vielen Dank allen, die diesen Moment des Innehaltens und der weihnachtlichen Hoffnung mitten im Schulalltag möglich gemacht haben!

Altar mit vier KerzenDie vier Kerzen, die am Ende wieder hell brennend auf dem Altar standen, künden von der christlichen Botschaft zu Weihnachten: Friede, Freude, Vertrauen und Hoffnung kommen immer wieder in unsere unfertige Welt. Ein starkes Symbol!

Wir backen eine Kirche

 Kirche von vorn„Wir wollen eine Kirche backen!“  

"Wir wollen eine Kirche backen!"  Ein ungewöhnlicher - und vermutlich nicht ganz ernst gemeinter - Wunsch auf die Lehrerfrage am Anfang des Schuljahres „Was wollt ihr in diesem Schuljahr unbedingt machen?“

Aber man sollte die Kreativität seiner Lehrer nicht unterschätzen. Dergestalt herausgefordert, suchte die Lehrerin Christine Hermann nach Möglichkeiten, mit ihrem Kurs im Fach Religion eine „Kirche zu backen“.

Der Ergänzungsfach-Kurs Katholische Religion setzt sich zusammen aus 21 Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 11 und 12. Die Jugendlichen schlugen sich mit ihrer Lehrerin in diesem Schulhalbjahr wacker durch die Themen Gotteserfahrung, Gotteszweifel und Religionskritik. Nach rauchenden Köpfen bei Feuerbach und Marx hatten sich die Schülerinnen und Schüler eine kreative Auszeit in der letzten Stunde des Halbjahres am 21.12.2017 redlich verdient.

Gutes Tun - Gemeinschaft stärken

11rk1 Hrm GruppenfotoDer Kurs Jahrgang 11 katholische Religion bei Frau Hermann beteiligt sich mit 2 Geschenken an der Wunschbaumaktion 2018.

"Wunschbaum? - Du meinst wohl Weihnachtsbaum?" - Nein, Johanna ist sich sicher: Für sie gehört der "Wunschbaum" ganz fest zu Weihnachten dazu. Geduldig erklärt sie den Mitschülern, was ein Wunschbaum ist: "Der Wunschbaum wird in Bad Zwischenahn vom Verein "Glücksbringer am Meer e.V." organisiert für Familien, die in einer schwierigen finanziellen Lage sind. In der Bibliothek am Meer steht ein Weihnachtsbaum, an dem ganz viele Karten mit Namen von Kindern und mit einem Geschenkwunsch hängen. Man nimmt von dort eine Karte mit, besorgt das Geschenk und gibt es - schön eingepackt - in der Bibliothek wieder ab. Die Kinder werden dann kurz vor Weihnachten zu einer Weihnachtsfeier eingeladen und bekommen ihre Geschenke." 

Nach Johannes Erklärung war klar: Da wollen wir mitmachen!

Die schönsten Namen Gottes

K1024 winter 010Unsere schönsten Namen Gottes
Klasse 6b/c, Katholische Religion


A    Allmächtiger            der Allwissende
B    der Barmherzige        der Bleibende
C    der Christus               der Chancengebende
D    der Dreifaltige              der Deuter
E    der Erlöser                    der Ehrende
F    der Festigende                der Freundliche
G    der Großartige                 der Gerechte
H    der Helfer                        der Heilige
I     der Intelligente                  der Immer da ist
    Jahwe                                der ewig Junge
K    der König                             der Königliche
L    der Liebende                          der Lebendige
M    der Mächtige                          der Milde
   der Nahe                               der Neugierige
   die Obermacht                       der sich Opfernde
   der Positive                          der Prophet
Q    der Quantenmechaniker         der Quälende
   der Retter                          der Richter
S    der Schöpfer                     der Souveräne
   der Tapfere                      der Transzendente
U    der Unbändige                 der Unsichtbare
V    der Vater                       der Vergebende
  der Weise                     der Wiedererweckende
   X „die Lösung"              X „das, nach dem man sucht"
Z    Zebaoth                     der Zornige

 

Der Religionskurs der Klassen 6b/c hat sich im Unterricht mit dem Bild Gottes auseinandergesetzt. 

Viele Menschen kennen das Gebot "Du sollst dir kein Bild von Gott machen".  Im Unterricht haben wir lange nachgedacht und festgestellt, dass wir Menschen nur in Bildern und Worten denken können. Entsprechend brauchen wir auch "Bild-Worte" von Gott. Aber es muss uns klar sein, dass keines dieser Worte Gott wirklich treffend oder wirklich umfassend umschreibt.

Wie Augustinus sagt: "Wenn nämlich du etwas aussagen willst, und du hast es in Worte gefasst, dann ist es nicht Gott. Wenn du etwas begreifen konntest, dann hast du statt Gott etwas anderes begriffen."

Daher haben wir "unsere" Sammlung der Eigenschaften und Namen Gottes angelegt. So wird deutlich, dass kein einzelnes dieser Worte Gott wirklich fasst, denn immer gibt es noch viele andere Namen und Aspekte, die in dem einzelnen Bild nicht ausgesagt sind.

Ein kleiner Einblick in unsere "Theologie" im Unterricht!

An der Sammlung haben mitgearbeitet: Johanna Ahrens, Andreas Bednarz, Annika Fichter, Gloria Graffei, Joshua Ruh, Simon Schroeter, Corbinian Schulz, Emily Lindermann, Ben Weyen.

Lehrerin: Christine Hermann

„Göttliche Gastfreundschaft"

header bg kakaduEin Kakadu-Feature von Magdalene Melchers

Sind Gäste automatisch Freunde? Bedeutet Gastfreundschaft überall auf der Welt das gleiche? Und warum spielt die Gastfreundschaft auch in den unterschiedlichen Religionen seit jeher eine bedeutende Rolle?

Mit solchen und anderen Fragen, die heute auch in unserem Land und interreligiös eine große Bedeutsamkeit haben, hat sich auch die katholische Religionsgruppe der 5b zusammen mit Carsten Schwinde im Religionsunterricht beschäftigt.

Julia, Chanice, Vanessa, Tristan, Thore, Nico und Felix haben dann der Kulturjournalistin Magdalene Melchers als Kinderreporter ihre Sichtweisen für die Sendung „Kakadu" erzählt – dem Kinderfunk im bundesweit ausgestrahlten Deutschlandfunk Kultur.

 

Das Feature zur „Göttlichen Gastfreundschaft" wurde am 26.10.2018 im Rahmen des „Kakadu-Entdeckertages" gesendet, ist aber weiterhin auch HIER zu hören.

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