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Mehr Sozialarbeiter gefordert

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2013 06 19 - Mehr SozialarbeiterGymnasien aus der Region bereiten sich gemeinsam vor

Die Diskussion zum Thema Inklusion soll weitergeführt werden. Das nächste Treffen ist für November geplant.

Varel - Am Lothar-Meyer-Gymnasium (LMG) fand ein Treffen aller Gymnasien der „friesischen Halbinsel" zum Thema „Inklusion" statt. Beteiligt waren das Ulricianum Aurich, Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht, Niedersächsisches Internatsgymnasium Esens, Jade-Gymnasium Jaderberg, Mariengymnasium Jever, Teletta-Groß-Gymnasium Leer, Gymnasium Papenburg und das LMG, vertreten durch Astrid Geisler, Kerstin Walther und Hauke Danker. Die Schulen wollen sich in dem Gesprächskreis gemeinsam auf die im nächsten Schuljahr beginnende Inklusion vorbereiten.

Inklusion ist die Orientierung an den Bedürfnissen der Lernenden. Geschaffen werden soll ein System, in dem alle Kinder teilhaben können, ohne Ausgrenzung. Es geht vor allem um die Integration von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und von Schülern mit Behinderungen an Regelschulen.

Das Thema „Inklusion" ist neben der schulpolitischen Diskussion um die Gründung neuer Gesamtschulen das zentrale Schulthema in Niedersachsen, mit dem sich jede Schulform auseinandersetzen muss. Für die Gymnasien ergäben sich ab dem nächsten Schuljahr spezifische Probleme, wenn Eltern auf ihren Rechtsanspruch bestehen, dass ihr Kind mit einer Behinderung das Gymnasium besuchen soll. Es müsse personelle und räumliche Veränderungen geben, damit ein Kind mit einer Behinderung erfolgreich zum Abitur geführt werden könne. Eine besondere Herausforderung sei das bei Kindern mit einer geistigen Behinderung, einer Lernbehinderung, mit autistischen Kindern, Kindern mit Down-Syndrom und Kindern mit einer Behinderung im Bereich „Hören und Sehen".

Im Mittelpunkt dieses Treffens stand ein Vortrag des Schulleiters der Förderschule Borchersweg aus Oldenburg (www.schule-borchersweg.de) über „Verfahren zur Feststellung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs". Ohne dieses Verfahren würden an die Regelschulen keine Förderschullehrer von der Landesschulbehörde abgeordnet, die die Gymnasien bei der „Beschulung" von Kindern mit Behinderung unterstützen.

Diskutiert wurden darüber hinaus „die unzureichende räumliche und insbesondere personelle Ausstattung der Gymnasien". Der Schulträger sei verantwortlich dafür, dass die Regelschulen angemessen ausgestattet sind. Am LMG gebe es nur eine Schulsozialarbeiterin. Sie werde aus privaten Mitteln finanziert. Dafür sei jedoch der Schulträger zuständig. Für viele Gymnasien, auch für das LMG, sei eine bessere Ausstattung mit mehr Schulsozialarbeitern erforderlich. Sie sollten vom Schulträger mit unbefristeten Verträgen eingestellt werden. Schulträger des LMG ist der Landkreis Friesland. Die Gymnasien haben den Eindruck, im Vergleich mit den Integrierten Gesamtschulen ungleich behandelt zu werden.

Diskutiert wurde die „unzureichende Ausstattung und die Probleme bei der Umsetzung der Inklusion" mit Vertretern der Landesschulbehörde Osnabrück, der „Bildungsregion Friesland", dem „Autismus-Therapie-Zentrum WHV" und der Wehdeschule Seghorn, Heilpädagogisches Zentrum FRI-Süd.

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