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Hat das GZE den RoboCupJunior versocct?

Der Antwort auf obige Frage gingen in den letzten 4 Tagen 13 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht (GZE) bei den RoboCupJunior German Open in Köln nach. Gemeinsam mit Frau Luther und Herrn Janssen nehmen sie an einem der größten Robotik-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler in Deutschland teil.

 K1024 Halle

Der Wettbewerb findet parallel zur Bildungsmesse didacta auf dem Kölner Messegelände statt. Teams aus ganz Deutschland treten hier mit selbst entwickelten Robotern gegeneinander an. Dabei geht es nicht nur um Technik – sondern auch um Teamarbeit, Problemlösen und kreative Ideen.

 K1024 didacta

Roboter im Katastropheneinsatz

Ein Schwerpunkt des Wettbewerbs ist die sogenannte Rescue-Liga. Hier müssen autonome Roboter Aufgaben bewältigen, die an Einsätze von Rettungsrobotern erinnern.

Die Roboter folgen beispielsweise selbstständig einer Linie durch ein Parcours-System oder navigieren eigenständig durch ein Labyrinth, um dort symbolische „Opfer“ zu finden und zu retten.

Um diese Aufgaben zu lösen, kombinieren die Teams Programmierung, Sensorik, mechanische Konstruktion und strategisches Denken. Oft entstehen neue Lösungen erst direkt vor Ort, wenn die Teams ihre Roboter weiterentwickeln und auf unerwartete Herausforderungen reagieren.

 

Insgesamt treten bei den German Open an (nur eine Auswahl, in der wir vertreten sind):

  • 66 Teams in Rescue Line Entry
  • 50 Teams in Rescue Maze Entry
  • 16 Teams in der Kategorie Soccer (erstmalige Teilnahme unserer Schule)

Mit fünf Teams ist das GZE in mehreren Kategorien vertreten.

 K1024 signal-2026-03-14-180515 002

Technik, Teamgeist und viele neue Erfahrungen

Die ersten Läufe zeigten bereits solide Leistungen im starken Teilnehmerfeld. Ein Team konnte sich in einer für uns völlig neuen Disziplin extrem gut durchsetzen. So wurde das Team Alt+F4 (Malik Jobe und Toki Blessen) Vizemeister in der Disziplin RoboCupJunior Soccer 1vs1 Lightweight und hat sich damit voraussichtlich (zum zweiten Mal) für die Europameisterschaft qualifiziert.

Neben den Wettbewerben blieb auch Zeit für gemeinsame Aktivitäten. Trotz eher wechselhaften Wetters nutzte die Gruppe die Gelegenheit für eine Stadtbesichtigung in Köln – inklusive eines Besuchs des Kölner Doms.

 K1024 R-AG vor K-Dom

Die Stimmung im Team ist sehr gut: Die Schülerinnen und Schüler unterstützen sich gegenseitig bei der Vorbereitung der nächsten Läufe und tauschen ihre Erfahrungen aus.

Wir sind sehr dankbar für das große Engagement der gesamten Robotik-AG. In den vergangenen Tagen wurde immer wieder deutlich, mit welchem Einsatz die Teams daran arbeiten, ihre Roboter weiter zu verbessern und ihre Leistungen zu steigern.

Ein besonderer Dank gilt auch den Eltern, die die Teilnahme an diesem Wettbewerb finanziell ermöglicht und damit dieses besondere Erlebnis unterstützt haben.

Ebenso danken wir der Erwin-Roeske-Stiftung, die die Teilnahme der Robotik-AG mit einer großzügigen Zuwendung unterstützt hat.


Unsere Teams bei den German Open

Team „Blueberry“ – Rescue Line Entry (Platz 23)

Charlotte Hohnholt (06a), Amy Lazarus (08b), Henrike Körte (08b)

Das Team Blueberry tritt in der Kategorie Rescue Line Entry an. Der Roboter des Teams folgt autonom einer Linie durch einen anspruchsvollen Parcours und muss dabei Hindernisse, Kreuzungen und Spezialfelder bewältigen. Besonders wichtig ist eine präzise Sensorik, damit der Roboter auch bei schwierigen Bedingungen stabil fährt.

 K1024 Blueberry Amy Charlotte Henrike


Team „VI ERbot+“ – Rescue Line Entry (Platz 34)

Paul Reimers (07b), Vincent Folte (07b), Erik Busse (09b)

Das Team VI ERbot+ arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung seines Roboters. Im Wettbewerb kommt es besonders auf eine zuverlässige Linienverfolgung und schnelle Reaktionen auf Veränderungen im Parcours an.

 K1024 VI ERbot Erik Paul Vincent


Team „Kritisch“ – Rescue Maze Entry (Platz 16)

Marit Schmidt (09a), Taissia Elli (09g), Josephine Hohnholt (10b)

In der Kategorie Rescue Maze Entry muss der Roboter selbstständig ein Labyrinth erkunden. Dabei gilt es, Hindernisse zu erkennen, Räume zu durchfahren und symbolische Verletzte zu finden. Das Team entwickelt dafür Strategien, mit denen der Roboter sich zuverlässig orientieren kann.

 K1024 Kritisch Josephine Marit Taissia


Team „Doppelt hält besser“ – Rescue Maze Entry (Platz 25)

Ida Schliep (10b), Maximilian Wortmeyer (9c), Patrick Bograd (10b)

Auch dieses Team tritt im Maze Entry-Wettbewerb an. Hier steht die Navigation im Mittelpunkt: Der Roboter muss eigenständig Entscheidungen treffen und seinen Weg durch unbekannte Strukturen und über herausfordernde Hindernisse finden.

Die Kerndisziplin des Roboters des Teams „Doppelt hält besser“ lag im Abwerfen der Rescuekits NEBEN der eigentlichen Kachel. Das führte zum Glück nur selten zu Punktabzug. Für die Programmierung wurden so viele Variablen verwendet, dass das Alphabet nicht ausreichte. Dadurch wurde aber ein hohes Maß an Flexibilisierung erreicht, wodurch schnell auf neue Herausforderungen reagiert werden konnte.

 K1024 Doppelt Ida und Patrick


Team „Alt+F4“ – Soccer (Platz 2)

Malik Jobe (10c), Toki Blessen (10c)

In der Kategorie Soccer 1vs1 Lightweight treten autonome Roboter gegeneinander an und versuchen, einen Infrarot-Ball ins gegnerische Tor zu befördern. Geschwindigkeit, Ball-Erkennung und eine gute Abstimmung der Bewegungen sind hier entscheidend.

Für das Team des GZE ist diese Kategorie in diesem Jahr eine Premiere. Der eingesetzte Roboter wurde vollständig selbst entwickelt und gebaut. Große Teile der Konstruktion sind 3D-gedruckt, außerdem verfügt der Roboter über eine selbst entwickelte Platine. Als technische Grundlage dient ein Teensy 4.1, auf dem die Steuerung in C++ programmiert wurde. Während des Wettbewerbs wurde die Software kontinuierlich weiterentwickelt und an neue Spielsituationen angepasst.

Es gehört zur Tradition des Wettbewerbs, dass nach den regulären Spielen sogenannte SuperTeams zusammengewürfelt werden. Dabei werden bislang konkurrierende Teams zusammengebracht und treten anschließend gemeinsam gegen andere SuperTeams an.

Der Roboter des Teams Alt+F4 konnte in diesen Spielen einen wesentlichen Teil der Tore beitragen. Am Ende gewann das Team den gesamten SuperTeam-Wettbewerb.

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